Die Homöopathie ist ein von dem deutschen Arzt Samuel Hahnemann 1796 begründetes (seit 1807 Homöopathie genanntes) Heilverfahren (im Gegensatz zur Allopathie). In Ihrer Anwendung gilt die Homöopathie als ganzheitliche und individuelle Heilmethode.
Namensgebend für die Homöopathie ist das von Hahnemann formulierte Ähnlichkeitsprinzip: „Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden“ (similia similibus curentur). Der Begriff Homöopathie kommt dabei aus dem Griechischen (homoios = ähnlich, pathos = Leiden, also ähnliches Leiden).
Zur Behandlung der verschiedenen Erkrankungen dürfen nur solche Medikamente in bestimmten (niedrigen) Dosen verabreicht werden, die in höheren Dosen beim Gesunden ein ähnliches Krankheitsbild hervorrufen.
Es stehen mittlerweile mehr als 2000 verschieden homöopathische Arzneimittel zur Verfügung, sie werden für den Patienten erst nach einem eingehendem Gespräch und einer Untersuchung verschrieben.
Die Verabreichung der Arzneimittel erfolgt dabei in sehr starken Verdünnungen.
Die Benennung der homöopathischen Arzneimittel erfolgt in der Regel nach dem lateinischen Ausgangsstoff und einer Angabe über die Potenz. Die verschiedenen Potenzen werden mit Buchstaben D, C, Q und LM abgekürzt.
Die D-Potenz ist dabei am verbreitesten und steht für Dezimalpotenz. (D1= eine Verdünnung von 1:10, D2= 1:100 usw.).
Zum Beispiel: Rhus Tox D12 = Rhus toxicodendron (Giftsumach) mit einer Verdünnung von 1:1000000000000.
Erfahren Sie unter Anwendung mehr zur Indikation, Wirkung und Dosierung des homöopathischen Heilmittels.
Speziell zur Homöopathie informieren wir Sie zu Modalitäten, Leitsymptomen und dem Arzneimittelbild von Rhus toxicodendron.